KGV Fort1 Magdeburg

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Verfasst am 03.07.2024 um 19:47 Uhr

Ein Blick zurück in das Gartenjahr 1984

ein detaillierter Anbauplan hilft bei der Planung der Fruchtfolge

Liebe Kleingärtner*Innen,  


in diesen News geht es eigentlich nur um 

4 Seiten eines Notizbuches. Was daran interessant sein soll, fragen Sie sich jetzt?  


Nun, es handelt sich um ein kleines Heftchen, 

in dem ein fleißiger Kleingärtner über Jahrzehnte neben  Ernte und Anbauplänen, auch das 

Wetter,  Abgaben und Erhaltungsmaßnahmen seiner Parzelle im  Kleingärtnerverein 

Düppler Mühle e.V. dokumentiert hat.  


Und so schauen wir heute genau 40 Jahre zurück.


1984 schien das Wetter, ähnlich zum aktuellen Jahr, eher durchwachsen gewesen zu sein. 

Nur 5 heiße Tage im Juli, dann lange kalt und wechselhaft, kamen erst im August noch einige heiße Tage.  


Der vielseitigen Ernte schien dies jedoch nichts ausgemacht zu haben. Auf der etwa 300m² großen Parzelle wurden erfolgreich mehr als 

30 verschiedene  Arten von Obst, Gemüse, Kräutern, aber auch Pilze angebaut und geerntet.


Im Detail waren dies beispielsweise 81kg Birnen, 13kg Blumenkohl oder 10kg Schwarzwurzeln. 


Wie damals üblich, wurden die über den Eigenbedarf hinaus produzierten Früchte an 

eine der vielen Ankaufstellen abgeben. 

So sollte zumindest saisonweise der Bedarf 

der Bevölkerung an  Tomaten, Kirschen oder Gurken gedeckt werden. 


Bei unserem Kleingärtner füllte sich der heimische Vorratsschrank sicher stetig mit 

allerlei selbst eingekochtem Obst und Gemüse. 


Die beschriebenen Lockerungssprengungen fanden wohl zum Bau der Plattenbauten in 

Neu-Olvenstedt statt, denn der Verein unseres Kleingärtners befindet sich an der Grenze hierzu und war damals von freiem Feld umgeben.



Haben Sie auch eine interessante Geschichte 

aus Ihrem Verein und möchten diese hier veröffentlichen?  

Dann melden Sie sich einfach bei uns…